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Fit durch den Winter – Training auf der Rolle

Von admin

Bewundernswert sind die Radfahrer unter uns, die sich bei Wind und Wetter auf das Rad schwingen. Das Sprichwort, dass es kein “falsches” Wetter, sondern nur falsche Kleidung gibt, gilt aber selbst für die hartgesottensten Ganzjahresradler auch nur so lange, wie kein Schnee oder Eis längere Radtouren unmöglich machen.

Aus dem Rennrad-Bereich kommen die sogenannten Trainingsrollen (Rolle, Rollentrainer). Dabei wird am Hinterrad, meist an der Hinterrad-Nabe, ein Gestell montiert, welches dem Rad einen sicheren Stand verleiht. Der Widerstand für das Treten wird dann durch eine Rolle erzeugt, die gegen das Hinterrad drückt. Von dieser Rolle hat das Trainingsgerät auch seinen Namen. Der Widerstand der Rolle kann dabei, je nach Art und Ausführung, in verschiedenen Stufen bequem vom Lenkrad aus verstellt werden. In Kombination mit der Gangschaltung sind dadurch unterschiedliche Belastungsszenarien möglich.

Um der gesamten Konstruktion entsprechende Stabilität zu geben, wird das Vorderrad meist in eine entsprechende Vorrichtung gestellt. Aktuelle Modelle sind vergleichsweise geräuschsarm, so dass sie auch bequem in der Wohnung verwendet werden können. Für einen gemütlichen Fernsehabend ist die Geräuschkulisse durch Kette und Rolle dann allerdings doch etwas zu hoch.

Alles in allem bieten die Rollentrainer eine gute Alternative bei schlechtem Wetter, um mit einer gewissen Grundfitness in die Radreise-Saison zu starten. Durch den geringen Platzbedarf und die Nutzung des auf die persönlichen Bedürfnisse (im Idealfall) perfekt eingestellten Rades, liegen die Vorteile gegenüber einem klassischen Heimtrainer klar auf der Hand. Je nach Anspruch und Nutzungshäufigkeit sollte man mit einer Investition ab etwa 250,- Euro rechnen. Nach oben sind, wie so oft und Dank diverser Spielereien und innovativer Weiterentwicklungen, natürlich auch hier fast keine Grenzen gesetzt.

Topics: Ausrüstung, Tipps & Tricks | 4 Kommentare »

4 Kommentare to “Fit durch den Winter – Training auf der Rolle”

  1. Jochen Schreiner meint:
    4.März 2009 at 01:13

    Und für die Hardcore-Radler gibt es auch eine Ur-Variante dieses Trainigsgerätes: drei Rollen,
    eine vornen, zwei hinten, verbunden mit einem Riemen, so dass das Vorderrad mit angetrieben wird und man frei auf dieser Rolle fahren kann – wie auf der Straße. Ohne Gegenwind, auf 60 cm Breite. Aber wehe, wenn man von der Bahn abkommt…

  2. Jan meint:
    8.September 2009 at 19:26

    Oder man machts noch härter und fährt im Winter einfach mit besserem Profil und besseren Bremsen. zum Beispiel mit einem Querfeldein-Rad. Da bleibt gegenüber dem MTB wenigstens das Rennrad-Feeling.

  3. Langzeit Urlauber meint:
    3.Februar 2010 at 12:52

    Oder man zieht sich Spikes auf. Dann geht das sogar bei Schnee und Eis. Gut, der Rollwiderstand ist einiges höher, aber das kann man als zusätzliches Training sehen.

  4. Steve meint:
    28.Mai 2010 at 19:28

    Oder man machts noch härter und fährt im Winter einfach mit besserem Profil und besseren Bremsen. zum Beispiel mit einem Querfeldein-Rad. Da bleibt gegenüber dem MTB wenigstens das Rennrad-Feeling.