Radreisen Blog

Suche


Über das Projekt

Wer schreibt hier?
An wen richtet sich das Projekt?

Stichworte

Links

RSS Verzeichnis aufrss-nachrichten.de


« | Home | »

Unterwegs mit Gepäck – das Fahrrad richtig beladen mit Lowridern

Von admin

Gerade bei längeren Radreisen bzw. Radtouren stellt sich die Frage, wie das viele Gepäck sinnvoll verstaut und transportiert werden kann. Neben den klassischen Taschen am Gepäckträger hinten gibt es auch die Option, eine Lenkertasche sowie so genannten Lowrider an der Vordergabel zu verwenden. Als Lowrider wird im allgemeinen eine Haltevorrichtung für Gepäcktaschen an Fahrrädern bezeichnet, die üblicherweise an der Vordergabel befestigt und tiefer gelegen ist als der übliche Gepäckträger über dem Hinterrad.

Folgende Tipps entstammen einer Diskussion aus der XING-Gruppe Radreisen & Radurlaub:

Lowrider
Ein Lowrider ist auch bei relativ wenig Gepäck sinnvoll. Ein Lowrider verschiebt den Schwerpunkt des Fahrrads nach vorn und nach unten und ergibt insgesamt eine wesentlich stabilere Straßenlage. Teilweise werden Lowrider auch bei halb gefüllten Taschen bevorzugt, da sich durch die Taschen hinten ein relativ hoher Schwerpunkt ergibt, der unter Umständen sogar oberhalb des Gepäckträgers liegt.

Idealerweise sollte das Gewicht wie folgt verteilt werden: 1/3 des Gepäck-Gewichts in Lowridern vorn und 2/3 in Gepäcktaschen hinten, die idealerweise unterhalb des Gepäckträgers sitzen. Sperrige Gegenständige, die nicht in die Satteltaschen oder Lowrider passen, wie z.B. ein Zelt, können natürlich auch auf dem Gepäckträger transportiert werden. Zusätzlich ist eine Lenkertasche praktisch , um die Dinge aufzubewahren, die man schnell und unkompliziert zur Hand haben möchte. Als Beispiel sind hier Radweg-Karten, Handy oder Ausweisdokumente zu nennen.

Fahrverhalten
Zur Diskussion steht bei der Nutzung von Lowridern das vermeintlich schlechtere Lenkverhalten. Im Praxiseinsatz erweisen sich Lowrider für geübte Fahrer allerdings als völlig problemlos und erzeugen teilweise sogar ein insgesamt stabileres Fahrverhalten. Der nach vorn gelegte Schwerpunkt sorgt für eine bessere Haftung der Vorderräder, was z.B. in sandigen Wegabschnitten oder bei schnellen Abfahrten ein großer Vorteil sein kann.

Tipp: Weniger ist in diesem Fall mehr! Jedes überflüssige Gepäckstück erhöht das Gesamtgewicht und kostet zusätzliche Energie während der Tour. Einen Überblick über die wichtigsten Kleidungsstücke liefert diese Packliste.

Topics: Ausrüstung | 2 Kommentare »

2 Kommentare to “Unterwegs mit Gepäck – das Fahrrad richtig beladen mit Lowridern”

  1. Outdoor News Blog meint:
    8.Oktober 2009 at 22:59

    Wem es auf die letzten paar Kilos nicht ankommt der sollte sich dies mal anschauen: Die Bandbreite des mobilen Reisens ist um eine Attraktion erweitert worden: Für alle denen das Zeltaufbauen bei der Radreise zu aufwändig ist gibt es jetzt den ersten Wohnwagen für Fahrräder. Unglaubliche Bilder und einen Bericht dazu gibt es unter http://outdoor-news.blog.de/2009/10/08/cool-reiseradler-erste-wohnwagen-fuers-fahrrad-7124580/

  2. Werner Zumsteg meint:
    5.Juli 2010 at 08:28

    Ausprobiert haben meine Frau und ich (beide über 60 ) alle Varianten der Gepäckmitnahme am Rad !
    Als Beste Art haben sich für uns der Transport auf
    einem Falt-Anhänger mit 1 gefederten Rad ,befestigt beidseitig an der Hinterachse mit Schnellverschluss , herausgestellt ! Darauf ist ein wasserdichter Rollpacksack festgeklipst der am Schulterriemen getragen werden kann !
    Darin haben wir Ausrüstung für 14 Tage NORD-OSTSEE-REISE (ohne Zelt und Schlafsack) für 2 Personen mit ! Das Fahrverhalten des Rades ist meiner Meinung nach am wenigsten beeinflusst , wie etwa beim Transport auf und am Gepäckträger oder zusätzlich am Vorderrad ! Zur Mitnahme im Zug
    etwa kann der Hänger auf 30×50x10cm (5kg) gefaltet auf dem Rücken mit Rucksackriemen mitgenommen werden ! Die Räder ohne Radtaschen sind dann kein Problem bei den hohen Einstiegen im Zug !