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Brandenburg – Radwege mit Qualität
Von admin
Ein Artikel von Ulrike Wachotsch
Knapp 5.000 Kilometer Radwanderwege sind in Brandenburg in den vergangenen Jahren geschaffen worden. Insbesondere in die Befestigung der Oberflächen, überwiegend in Asphalt und die Ausschilderung wurde investiert. Bekannt ist Brandenburg deutschlandweit eher für Kopfsteinpflaster und Sandpisten. Doch es ist erklärtes Ziel der Landes-Touristiker die Qualität zu steigern.
Die Zahl vorhandener Radrouten ist kaum zu überblicken. Alle Radrouten abfahren kann wohl keiner mehr. Wie also ein Ziel für die Radreise auswählen? Seit Ende des Jahres 2008 bewertet der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) Radwege mit Sternen von eins bis fünf analog zur Bewertung von Hotels. Besonderes Augenmerk liegt hierbei auf der guten Befahrbarkeit, Beschilderung und schöner Wegeführung. Außerdem bewertet werden: Kartenmaterial, dichte von Übernachtungsmöglichkeiten, Logo und Namensgebung.
Die Überprüfung nach strengen Kriterien des ADFC bestätigt die Bemühungen der Reiseregion. Insgesamt acht Radfernwege wurden im Juli 2009 vom ADFC mit drei und vier Sternen bewertet. Insgesamt sind nur 15 Radrouten nach den Qualitätskriterien bewertet worden. Brandenburg nimmt demnach den Spitzenplatz im der Qualität der Radwege ein. Zu Recht wie ich als Brandenburgerin finde. Viele der Radwege bin ich selbst abgefahren und stelle fest, hier lässt es sich locker Radeln. Nur bei der Beschilderung ist sich noch Verbesserungsbedarf. NRW ist hier im Vergleich ein Stück weiter.
Folgende Wege in Brandenburg sind vom ADFC als Qualitätsradwege bewerte worden:
4 Sterne
- Fürst-Pückler-Weg, 500 km durch die Lausitz
- Oderbruchbahnradweg, 110 km von Wrizen nach Fürstenwalde
- Oder-Spree-Tour, 280 km entlang von Oder und Spree
3 Sterne
- Radweg Berlin – Kopenhagen, 630 km durch sehr unterschiedliche Landschaften von Hauptstadt zu Hauptstadt
- Bischofstour, 110 km durch die Prignitz mit Anschluss an den Elberadweg
- Dahme Radweg, 130 km entlang der Dame von Berlin bis zur Qualle im Dahme-Seenland
- Kohle-Wind & Wasser-Tour, 250 km Industriekultur in der Region von und Elbe und Elster
- Oder-Neiße-Radweg, 630 km entlang von Neisse und Oder von Zittau bis zur Ostsee.
- Spree-Radweg, 410 km von der Quelle bis nach Berlin
Einige dieser Radwege sind noch recht jung, so dass es für diese noch keine Reiseführer oder keine Radreisepauschalen gibt. Die etablierten Radwege: Berlin-Kopenhagen, Fürst-Pückler-Weg, Oder-Neisse-Radweg und Spreeradweg sind bei Radreisenden sehr beliebt. Als Radreiseexpertin für Berlin und Brandenburg stelle ich auf meiner Internetseite www.radpartie.de für Sie eine Übersicht über die vorhandenen Angebote zusammen.
Topics: Reiseziele | 1 Kommentar »

5.Juli 2010 at 08:03
Warum werden immer mehr vorprogrammierte und nach allen verschiedenen Wünschen der Kundschaft ausprobierte Radtouren herausgebracht ; nach 2 Jahren stimmen oft Unterkunfts-Möglichkeiten und Wegverbindungen doch nicht mehr ,wenn die Infos nicht jährlich erneut überprüft und veröffentlicht werden ; wollen die Menschen denn ALLES vorgedacht und in allen Situationen alles wissen was auf Sie zukommt ????
Ich bin mit meiner Frau (beide über 60 Jahre)
2005 die ganze deutsche Nord+Ostsse-Küste im Sommer in 14 Tagen abgefahren ; ohne Infos
nur mit den Infos aus der Landkarte, und es war
ein tolles Gefühl es geschafft zu haben , manchmal mit Kompromissen, manchmal mit Hilfe ;
aber ohne Reise -Organisation oder etwa Gepäck-Transport und A-L-L-E-I-N-E